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Darmbach u.a.

MEDIENMITTEILUNG
Samstag 14. August 2010

Darmbach- sturz -rinne

Sei es Sander-Museum, NOU oder Darmbachrinne, erst der Bürger vermag so manchen Kommunalpolitiker aufzuwecken. Um nicht anzuecken, werden dann schnell zuvor zementierte Positionen hurtig verlassen.
Gütig betrachtet kann man diesen Sinneswechsel als Lernfähigkeit interpretieren.
Aber wäre es nicht besser, Einsichten und Ansichten zuvor zu überprüfen?
Wir, eine kleine, von vier gewählten Stadtverordneten auf nur einen geschrumpfte freie Wählergruppe lagen von Anfang an mit der Ablehnung der NOU und des Sander-Baues nicht ganz falsch - bevor Bürgerinitiativen aufmerksam wurden.
Nur sind wir im Parlament regelmäßig an der Volksparteien-Mehrheit gescheitert.

Was die Darmbachrinne anbelangt haben wir - neben deren Unsinnigkeit insgesamt - auch auf deren Gefährlichkeit als Sturzfalle schon im Herbst 2009 hingewiesen.
Nicht ganz ernst gemeint, aber als Anregung zum Nachdenken gedacht, schlugen wir vor, das unselige Rinnsal Ding mit Plexiglas abzudecken und darunter das Modell „Darmbachoffenlegungsprojekt“ illuminiert allen Bürgern zum Gedenken anzubieten.

Der idyllische Sprudlervorschlag von Herrn Dr. Braun ist zwar lieb gemeint und publikumswirksam, aber bei der Rinnenbreite gibt es da höchstens eine niedrige Mickersprudlerreihe - sonst besteht ja die Gefahr von Wasserverwehungen auf dem Gehbelag. Der wird dann rutschig und die Leute fallen dort auf die Schn… (siehe Erfahrungen beim Europaplatz)

Und was ist in der Nacht, im Winter? Gibt es eine Sprudel-Leucht-Betriebsgarantie?
Wenn, gehört da eine ordentliche Fontäne mit großem Becken hin und der Graben samt Pfütze beerdigt.
Bevor also die Bauvereinsbrunnenbauer mit Unterstützung der etablierten Parteien kommen, sollte das überdacht werden.

14.08.2010