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Pressemitteilung der FDP vom 15.03.2006

FDP erachtet Planungen bei der Stadtteilschule Arheilgen als unzulänglich

Die Darmstädter FDP sieht sich in ihrer bisherigen Kritik an den Plänen des rot-grünen Magistrats zum Um- und Neubau an der Arheilger Stadtteilschule durch den gestrigen Ortstermin bestätigt. Das Projekt stoße zu Recht auch bei den betroffenen Eltern und Lehrern auf Bedenken. Nach dem Versagen im Zusammenhang mit der Erstellung des Schulentwicklungsplanes hätte Daniela Wagner wieder einmal gezeigt, dass ihr die Interessen der von ihren Maßnahmen Betroffenen offensichtlich gleichgültig sind, so der Kreisvorsitzende Leif Blum.

Als schlechte Planung ohne jedes pädagogische Konzept kritisierte der schulpolitische Sprecher der FDP-Stadtverordnetenfraktion Theo Ludwig die nunmehr bevorstehende Verbauung der Freiflächen auf dem Schulhofgelände. Es sei schlechterdings unerträglich, wenn durch den Neubau einerseits Freiflächen entfallen würden, die als Bewegungs- und Erholungsraum für die Schüler in den Pausen unabdingbar seien, jedoch andererseits die bestehenden baufälligen Pavillons nicht abgerissen würden. „Eine von Anfang an vernünftige und auch pädagogisch durchdachte Planung hätte den Abriss der Pavillons und den Neubau an dieser Stelle vorgesehen.“, bestätigt auch Blum.

Der baupolitische Sprecher der Fraktion, Ralf Arnemann kündigt an, die Aussagen von Baustadtrat Wenzel über die Unmöglichkeit einer Umplanung nicht einfach so hinnehmen zu wollen. Es müsse nun schnellstmöglich ein Sachstandsbericht im Bauausschuss erwirkt werden, der auf verlässlicher Auskunftsgrundlage aufzeigt, welche Möglichkeiten zur Umplanung noch bestehen. „Es gilt jetzt im Interesse der Eltern, Lehrer und vor allen Dingen der Schüler, zu retten was noch zu retten ist.“, so Arnemann weiter. Die Verantwortung für die schlechte Planung sieht Arnemann ausschließlich bei der Stadt. Unabhängig von der Frage der Bezuschussung aus Fördertöpfen liege die Planungshoheit nicht beim Subventionsgeber oder anderen Stellen, sondern nur bei den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung. Das sich diese nun wieder einmal hinter angeblich von außen einwirkenden Sachzwängen verstecken wollen, um so von den Unzulänglichkeiten und der Unausgereiftheit ihrer eigenen Planungsleistungen abzulenken, sei zwar typisch, jedoch so nicht hinnehmbar. „Ginge bei Rot-Grün alles so schnell, wie die Fällung der Bäume auf dem Schulhofgelände, dann wären wir in der Stadt wesentlich weiter.“, schließt Arnemann.

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15.03.2006