| 13. Okt 2005 |
Datum auf der Planung und dem Lageplan des von H. Schader
beauftragten Architekturbüros |
| 13. Okt 2005 |
Am selben Tag - Unterschrift des Straßenverkehrsamtes;
damit gilt die Planung verwaltungsrechtlich als abgestimmt |
| 22. Nov 2005 |
Dienstag - Datum der Erstellung der Magistratsvorlage
Nr 709 die Tagesordnung für die Magistratssitzung war bereits
am Freitag vorher verschickt |
| 23. Nov 2005 |
Mittwoch - Datum des Magistratsbeschlußes zur Vorlage
709 d.h. es handelt sich hier um eine sog. Tischvorlage Eine Vorlage
die am Tag zuvor erstellt worden war – mit all den Zahlen und Preisen
für den Grundstücksverkauf, die Stellplatzablöse, den Preis-Nachlaß,
die zusätzlichen 58 qm Straße, die dazugehörige Umbaumaßnahmen
der Klappacher Straße, usw. - all die jetzt bekannten komplizierten
Sachverhalte |
| 28. Nov 2005 |
Montag - Versendung der Vorlage
709 an die Stadtverordneten |
| 29. Nov 2005 |
Dienstag - Behandlung der Vorlage
709 im Bauausschuß, d.h. wieder als sog. Tischvorlage nachträglich
auf der Tagesordnung |
| 8. Dez 2005 |
- Beschluß in der Stadtverordnetenversammlung - 9 Tage nach Zusendung
an die Stadtverordneten; laut Geschäftsordnung der StaVo sollen
alle Vorlagen mindestens 20 Tage vorher zugesandt werden !!!
- In der Magistrats-Vorlage
709 wird der zu diesem Zeitpunkt rechtlich verbindliche Fluchtlinienplan
Nr 286 mit keinem Wort erwähnt. Auch nicht die Befreiung davon
in der Baugenehmigung
- In der Vorlage steht – „..die Zahl der öffentlichen
Parkplätze in Bessungen soll nicht reduziert werden”.
- Im Satz darauf wird jedoch geschrieben, die 18 Stellplätze auf
dem Grundstück Nr. 392/2 seien keine öffentlich gewidmeten
Parkplätze
- Jedoch werden dem Käufer dafür 100.000 Euro Preisnachlaß
gewährt – unter der Maßgabe, genau diese 18 Stellplätze
im öffentl. Raum zu ersetzen
- Grundstück reicht für die geplante Baumaßnahme nicht
aus, daher dürfen werden auch Teile der Karlstrasse und Goethestrasse
mitbebaut werden
- Es wird ein Ablösebetrag für nur 20 Stellplätze gezahlt
(20x9.000) 180.000 €)
- Es gibt laut Plan insgesamt 17 Arbeitsplätze (7 im EG, 10 im
1. OG) plus 60 Plätze in Besprechungsräumen (16 im
EG, 44 im 2.OG)
- Außerdem ca. 200 qm Tagungsraum im UG für Seminare, was
je nach Bestuhlung bis zu 250 Personen aufnehmen kann (Vergleich hierzu
den Bühnensaal Justus-Liebig-Haus mit 211 qm)
- Laut Stellplatzsatzung
ist für Versammlungsstätten 1 Stellplatz pro 10 Sitzplätze
erforderlich - nur für das UG wären das also schon mehr als
20
- Laut Stellplatzsatzung ist für Büro- und Verwaltungsräume
1 Stellplatz pro 35qm Nutzfläche erforderlich - überschlägig
wären also weitere 15 - 20 Stellplätze erforderlich. Siehe
auch HBO - Hessische Bauordnung.
- Die Ersatzstell-/Parkplätze im öffentlichen Raum müssen
lt. Vertrag vor Baubeginn geschaffen sein
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| im Dez 2005 |
- Vertragsabschluß zwischen Stadt Darmstadt und der Schader-Stiftung.
- Hierin stimmt die Stadt Darmstadt nachträglich explizit der
Beauftragung des vom Käufer ausgewählten Planungsbüros
zu, welches vorher noch nie einen Verkehrsbereich geplant hat.
- Wohlgemerkt - die Planung war von diesem Büro bereits am 13.
Oktober vorgelegt worden
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| 10.Jan 2006 |
Vorlage
0035 Fällung von 5 Bäumen auf dem Grundstück - im Lageplan
ist ein "P" mit Kreisumrandung zu sehen ( als Anlage zur Vorlage
). |
| 11. Jan 2006 |
Baugenehmigung wird erteilt |
| 20. Jan 2006 |
Öffentliche Ausschreibung des Gewerkes im Darmstädter Echo,
mit der Planungsvariante Schrägparkplätze an der Ostseite Klappacher
Straße |
| im Mrz 2006 |
Lösung Senkrechtparken statt Schrägparken - nach einer Idee
von H. Schader, ebenso die Idee einer Erprobungsphase. Was führte zu
dieser Idee ? Waren die Angebote auf die Ausschreibung für Schrägparkvariante
zu teuer ?? |
| 26. Mrz 2006 |
Kommunalwahlen in Darmstadt |
| 27. Apr 2006 |
Konstituierende Sitzung - UWIGA-Fraktion erstmalig in der Stadtverordnetenversammlung
|
| im Apr 2006 |
Änderung der Parkplatzanordnung Klappacher Straße gemäß
der neuen Idee von H. Schader, Entscheidung von Dezernent Wenzel |
| 7. Aug 2006 |
Baubeginn (anzeige) |
| 16. Aug 2006 |
Datum der Magistratsvorlage zur Aufhebung des Fluchtlinienplanes 286
(Offenlegung) Vorlage 2006/0540
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| 30. Aug 2006 |
Magistratsbeschluß zur Aufhebung des Fluchtlinienplanes
286 (Offenlegung) Vorlage 2006/0540, Magistrats-Beschluß 557
- Eine DIN A4 große schwarz-weiß Kopie des Fluchtlinienplanes
wird der Vorlage beigeheftet
- Im Parlamentsinformationsystem wird eine digitale
Kopie eingestellt, bei dem Fehlstellen
zu sehen sind. Deshalb wurde das Original
am 10.Okt. beim Vermessungsamt von uns eingesehen und fotografiert.
Erkennbar ist deutlich der Eintrag „Freiflächengrenze”,
dieser Eintrag fehlt in der Internetversion für die Stadtverordneten.
- Auf besagtem Grundstück ist in der digitalen, farbigen Internet-Version
ein dickes, rotes P. eingetragen.
Ebenso im fotografierten Original. Da es sich um ein Grundstück
der Stadt Darmstadt handelt, ist eine Interpretation als private
Parkfläche absolut unhaltbar- es kann sich hier nur um öffentliche
Parkplätze handeln, die als solche ja auch von der Stadt hergerichtet
und markiert waren. Siehe hierzu auch Rechtsprechung.
- In den darauffolgenden Ausschußberatungen wird kein Original
des Fluchtlinienplanes ausgehängt
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| 21. Sep 2006 |
Antwort auf Große Anfrage
der UWIGA vom 8. Aug 2006 zur Verkehrsplanung Klappacher Straße,
Kreuzung Goethestraße-Wilhelminenstraße (siehe ....) |
| 10. Okt. 2006 |
- Unser Fraktionsmitglied Klett lässt sich wegen der Unklarheiten
des Plans im Internet den Originalplan beim Vermessungsamt in Papierform
vorlegen und fotografiert
ihn.
- Bei diesem Plan ist deutlich der Eintrag „Freiflächengrenze”
zu erkennen, dieser fehlt im von der Stadt veröffentlichtem
Plan. Vom Bildschirm fotografiert er die zugehörige Flurkarte
ab, auch da ist ein P in einem Kreis zu erkennen.
- Von einem anderen FLP fotografiert er die Legende
ab. Rot bedeutet Neuplanung, von Mitarbeitern wird ihm gesagt, gestrichelt
blau bedeutet ursprüngliche, aufgehobene Planung.
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| 30. Nov 2006 |
Antwort Dezernent
Wenzel auf Fragen des Stadtverordneten Klett vom 28. Nov 2006 zum Fluchtlinienplan
u.a.
- Fluchtlinienplan ... gilt bis zu seiner Aufhebung als Baurecht
- Ja, der Käufer hatte Kenntnis vom Fluchtlinienplan
- aber es war nicht Thema bei den Verkaufsverhandlungen
- ... Unter Umständen könnte die Bezeichnung „P”
als Parkfläche gedeutet werden. Dies sagt jedoch nichts über
öffentliche oder private Nutzung der Fläche aus.....
- Baugenehmigung beinhaltet Befreiung vom Fluchtlinienplan Nr 286
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| 10. Jan 2007 |
Magistratsbeschluß zur Aufhebung des Fluchtlinienplanes 286 (Satzungsbeschluß)
Vorlage 2007/0003, Magistrats-Beschluß
24 |
| 25. Jan 2007 |
Behandlung im Bauausschuß - Aufhebung des Fluchtlinienplanes
286 (Satzungsbeschluß) Vorlage 2007/0003, Magistrats-Beschluß
24
- 1 Originalplan
wurde auf Wunsch der UWIGA ausgehängt und nochmals fotografiert,
ein zweiter lag auf dem Tisch. Der „Tischplan” enthielt
ebenfalls ein rotes P, es fehlte
dort der Eintrag „Freiflächengrenze”
- Fragen zum Investitionszuschuß
in Höhe von 180.000 Euro werden am 5. Januar 2007 schriftlich
beantwortet (siehe ....)
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| 21. Feb 2007 |
Pressegespräch der UWIGA zum Thema Fluchtlinienplan / Schader-Gebäude
Anmerkungen hierzu |
| 22. Feb 2007 |
Vorlage 2007/0003, Magistrats-Beschluß
24 nebst Begründung-
Aufhebung des Fluchtlinienplanes 286 wird von SPD, FDP, B90/Grüne,
CDU als Satzung beschlossen |