
UWIGA–Fraktion, Stadtverordnetenversammlung Darmstadt
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Antrag:
Betrifft Bauleitplanung / Wettbewerb(e) Konversionsflächen - Tiefengeothermiekraftwerk und Fernwärmeversorgung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, den Magistrat zu beauftragen, in Zusammenarbeit mit der Entega, der TU-Darmstadt, zu prüfen, inwieweit auf Grund der besonders günstigen tektonisch-geologischen Gegebenheiten der Stadt Darmstadt ( Oberrheingraben ) die Errichtung eines umweltfreundlichen, wetter- , wind- und zeitenunabhängigen Tiefengeothermie-Kraftwerkes möglich ist. Gleichzeitig ist die Versorgungsmöglichkeit der Konversionsflächen mit Fernwärme mit einzubeziehen. Dadurch wäre eine Voraussetzung zum wirtschaftlichen Betrieb eines solchen Kraftwerkes gegeben, da die Abnahme der Überschusswärme planungsrechtlich abgesichert werden könnte. Ein der Wissenschaftsstadt Darmstadt würdiges Pilotprojekt könnte damit entstehen.
Begründung:
Nach intensiven Gesprächen mit einem anerkannten Fachmann, der sich dieser Thematik beruflich widmet, kam die UWIGA zu der Auffassung, dass diese Überlegungen unbedingt bei der Beplanung der Konversionsflächen mitberücksichtigt werden sollten. Diese Kraftwerksart ist längst nicht mehr „exotisch“ zu nennen, Unterstützt wird diese Strom- /Energieerzeugung auch vom Land Hessen in fachlicher und finanzieller Hinsicht.
Dies ergab zumindest ein persönliches Gespräch mit dem damaligen Minister Dr. Alois Rhiel
( Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) bei einer Veranstaltungsreihe der TUD zum Thema Tiefengeothermie
Der Oberrheingraben gilt in Deutschland als das Gebiet mit dem höchsten geothermischen Potenzial ( siehe Bild). 
weitere Begründung
und Aussprache mündlich
Stadtverordneter Helmut Klett
25.06.2009