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Da wir zunehmend Probleme mit Spam in unserem Gästebuch haben, bitten wir Sie folgende logische Reihe zu ergänzen:
1,2,3,4,5,

 

HINWEIS:
Inhalte, die keinerlei Bezug zur Kommunalpolitik in Darmstadt haben sowie anonyme Eintragungen werden von uns gelöscht.
Monika R. schrieb:
23.03.2011 12:02
Nach der Diskussion in der Centralstation kann ich nur bedauern, dass nicht alle Wähler Gelegenheit hatten dort zu sein. Sonst hätte bei allen, die noch keine rote, grüne, schwarze Brille aufhaben, objektiv festgestanden: der bessere Mann für DA ist Ihr Uwiga-OB-Kandidat.
Sachlich, fachlich beschlagen, unaufgeregt und souverän - auch mit einem Schuss Humor - bestritt er die Diskussion.
Gegen die PR-Maschine der „Giganten“ und deren Finanzmittel ist aber kein Kraut gewachsen. Trotzdem bleibt nur zu wünschen: viel Erfolg bei beiden Wahlen !!!
Anja Schulz schrieb:
21.03.2011 15:59
Was kann man nur gegen eine (mit dem Umbau und der Öffnung des Telekom-Geländes versprochenen) Fußgängerbrücke am Mozartturm haben, die hunderten Menschen täglich einen sicheren und schnelleren Weg zur Arbeit und zurück ermöglichen würde? Welchem Auge störte denn der „Querbalken“ über die Rheinstraße?
Helmut Klett schrieb:
11.02.2011 14:37
Sehr geehrter Herr Kimmel,
was die Frauenquotierung und das Gendermainstream anbelangt:
dazu habe ich auf eine entsprechende Fragestellung zur OB-Wahl der Darmstädter Frauenzeitschrift "Mathilde" in Gedichtform geantwortet - das wollte man aber dort nicht abdrucken.
Schauen Sie doch mal auf Darmstadt - "Humoriges?" unter http://uwiga.com/darmstadt,445 auf dieser Seite nach. Da finden Sie das.
Auf die „rechte Seite“ wollen wir nicht hin.
Wir sind nicht rechts, nicht links - sondern geradeheraus.
kimmel schrieb:
10.02.2011 12:22

Es ist schön, dass es mal eine Partei gibt, die den anderen mal zeigt wo man hier als Bürger nur abkassiert wird. Ich suche eigentlich eine rechte Partei, da in den 5 Systemparteien viele Punkte angesprochen werden, die ich gerne abwählen würde. Mir würde es auch sehr gefallen, wenn eine Pro Darmstadt gegründet würde, die sich auch mit dem Mosheenbau beschäftigt und unseren Kulturbereicherern mal sagt, was wir in deren Ländern gerne tun würden... Dringend müsste auch etwas gegen den Gendermainstream getan werden. Gründe:
Ein Grund ist, dass eine solche Vorgabe die Freiheit der Bürger in einer inakzeptablen Weise einschränkt: Zum Beispiel wird ein guter Unternehmer immer bemüht sein, offene Stellen zum Wohle seiner Firma zu besetzen - tut er dies nicht, gereicht dies ihm zum Nachteil. Hier trägt er die Verantwortung und muss daher auch Entscheidungs- und Vertragsfreiheit besitzen. Eine Quote würde dies unterlaufen.

Ein zweiter Grund ist, dass eine solche Quote zu teils massiven Ungerechtigkeiten führt. Zum Beispiel führt an Universitäten eine bereits eingeführte Frauenquote in vielen Fakultäten zu einer deutlichen Benachteiligung von Männern. Die Maßgabe, eine Stelle - ganz unabhängig vom Geschlecht - nach Eignung zu besetzen, steht im direkten Widerspruch zu einer Erfüllung der Quote.

Ein dritter Grund liegt darin begründet, dass Männer und Frauen im Durchschnitt sehr unterschiedliche Begabungen haben. Gerade auch die intellektuellen und sozialen Fähigkeiten sind bei den beiden Geschlechtern sehr unterschiedlich ausgeprägt: Im Durchschnitt können Männer viele Dinge besser als Frauen und Frauen können viele Dinge besser als Männer. Dies unterstreicht eindrucksvoll die moderne Hirnforschung. Eine Quote ignoriert diese Tatsache.

Ein vierter Grund ist, dass Kinder in ihren ersten Lebensjahren die Mutter als wichtigsten menschlichen Bezugspunkt brauchen. Ist dies nicht ausreichend gewährleistet, erleiden die Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Teil schwerwiegende seelische Schäden. Auch dies ist wissenschaftlich längst klar erwiesen. Eine Frauenquote, die einseitig die gewerbliche Tätigkeit der Frauen im Auge hat, schwächt weiter die gesellschaftlich so zentrale und schöpfungsgemäße Rolle der Mutter und riskiert damit die seelische Gesundheit ganzer nachfolgender Generationen - mit unabsehbaren Folgen.

Der Hintergrund der Frauenquote ist in erster Linie ein ideologisches Menschen- und Gesellschaftsbild, das um jeden Preis auf Gleichheit der Menschen und Kollektivismus abzielt. Offensichtliche und wissenschaftlich belegte Fakten werden dabei außer Acht gelassen. Schöpfungsbedingt unterschiedliche soziale Aufgaben und Begabungen von Mann und Frau werden von dieser Ideologie von vornherein als „Diskriminierung" interpretiert, die es zu überwinden gelte. Eine Ideologie, welche die Schöpfungsordnung überwinden möchte, wird letztlich nichts Gutes hervorbringen. Sie steht vielmehr in einer Kontinuität zu anderen Ideologien, wie dem Kommunismus oder dem Nationalsozialismus, die auch auf dem Wege politischer Zwangsmaßnahmen und „Umerziehung" einen „neuen Menschen" schaffen wollten - und die so schrecklich gescheitert sind. Nun gut es wäre noch wünschenswert wenn sich jemand mit dem Lissabonner Vertrag mehr beschäftigen würde, da Europa sich mehr und mehr richtung Diktatur entwickelt. Ich wünsche der Uwiga für Darmstadt trotzdem viel glück und hoffe doch, dass noch mehr Kritische Parteien aufkeimen und denen da oben Bescheid sagen.

10.02.2011 10:54
sander museum : am 15.11. hatte ich der fam. sander mitgeteilt ,dass es einen alternativen standort gibt..nicht der osthang .. am 11.01. habe ich der fam. sander diesen genannt , am 19.01. herr obm hofmann + am 29.01. herrn partsch , von keiner seite kam irgendeine reaktion . der lagevorschlag berücksichtigt die wünsche nach möglicher erweiterung des museums und lässt eine räumliche verbindung mit den bestehenden ausstellungsräumen zu .. es ist auch denkbar , dass unter einbeziehung/umnutzung bestehender räume eine gesamtausstellungsfläche von ca.ca. 4000m2 entstehen kann , wie dies herrn beil vorschwebt ..traum.. insgesamt fehlt ein museumskonzept von 'kunsthalle bis rosenhöhe'.. ohne klärung der grundsätzlichen anforderungen können keine nachvollziehbaren-haltigen entscheidungen getroffen werden ..auch das jetzt vorgestellte konzept mit einem grundstücksvorschlag für das museum sander setzt sich über die erforderliche auseinandersetzung hinweg .. u.a. warum weltkulturerbe-welcher 'win' für die darmstädter bei welchen kosten ? sind mehr besucher ein 'win'? und wenn , wo werden diese nach dem schönen vorschlag parken ? etc... mfg pfeiffer
12.12.2010 19:53

Es gibt viele Neuigkeiten von der Mieterinitiative Oppenheimer Strasse / Postsiedlung:

Ausführlicher Bericht über die Redebeiträge der Aktuellen Stunde der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung am letzten Donnerstag zum Thema Oppenheimer Strasse unter:

http://www.oppenheimerbleibt.wordpress.com

Direkt zum ausführlichen Bericht aus der Stadtverordnetenversammlung:

http://oppenheimerbleibt.wordpress.com/2010/12/11/aktuelle-stunde-der-damstadter-stadtverordnetenversammlung-zur-oppenheimer-ein-bericht/

Viele Grüße,

Mieterinitiative Oppenheimer Strasse / Postsiedlung

Helmut Klett schrieb:
29.01.2008 09:31

Sehr geehrter Herr Hang,

können Sie nicht einfach stillschweigen und einsehen, dass

- kein Mensch bei uns die politische Herkunft thematisiert. Erfahrungsgemäß sind viele engagierte Bürger in einer Partei, wenn von dieser enttäuscht, warum sollten Sie nicht bei uns eine neue politische Heimat finden ?

- Sie mit Ihrem Verhalten die UWIGA hintergangen und schwer geschädigt haben

- wir u n a b Häng i g ernst nehmen und uns weder drohen noch uns erpressen lassen, sei der Preis hierfür auch hoch

- kein UWIGA-Wähler eine Fraktion aus Ihnen, Frau Bornheimer und Frau Emig von der Frauenpartei mit dem schillernd auslegbaren Namen „Alternative Darmstadt“ wollte ? Gibt das das Wahlergebnis für Sie her ?

- es ohne mich die UWIGA nicht gäbe und ergo Sie und Frau Bornheimer nicht als Stadtverordnete ? Ein Minimum an Loyalität hätte ich, obwohl ich jedem ein großes Ego zubillige, erwartet.

- Sie die Wahlergebnisse spekulativ mit unhaltbaren Argumenten interpretieren

- Sie mir eine Einzelmeinung unterstellen, genau wissend, dass dies nie so war

- Sie schlicht wortbrüchig geworden sind, indem Sie entgegen Ihrer mehrfachen - auch schriftlichen - Ankündigungen Ihr Mandat n i c h t zurückgegeben haben. - Werde ich noch als Beleg Ihr offizielles Rücktrittsschreiben vom 19.12.2007, das ja nur bis zum 31.12.2007 als vertraulich von Ihnen deklariert wurde, veröffentlichen müssen ?

- Sie jetzt 6 % der Wähler das Büro und zudem der UWIGA eigentlich zustehende Fraktionsmittel ohne Scham wegnehmen und selbst kassieren können. ( Steuergeld auch unserer Wähler von über 25.000 Euro p.a, nicht eingerechnet Ihre persönlichen Aufwandentschädigungen )

Die gestrige Vollversammlung hat das Vorgehen des Vorstandes - den Ausschluss von Frau Bornheimer und Ihnen - voll bestätigt. Hören Sie also auf, mir Teamunfähigkeit und Uneinsichtigkeit zu unterstellen. Belügen Sie sich nicht länger selbst. Sie und Frau Bornheimer vertraten dezidiert Einzelmeinungen und schreckten nicht davor zurück, diese mit Drohungen und Erpressungsversuchen gegen eine eindeutige Mehrheit durchzusetzen.

Wollen Sie dieses Verhalten tatsächlich ernsthaft - moralisch ? - politisch ? rechtfertigen ?

Es ist mir einfach nur peinlich und leider nicht mehr reversibel, dass ich Ihre Persönlichkeitsstruktur nicht rechtzeitig erkannt haben. Dafür möchte ich mich bei den Wählern entschuldigen.

Weitere Auseinandersetzungen mit Ihnen werde ich hier nicht mehr führen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade. Die setzte ich lieber für die Bürger und die UWIGA ein.

Helmut Klett
1. Vors. der UWIGA

Georg Hang schrieb:
26.01.2008 21:22

Offener Brief anden Vorstand der UWIGA Wählervereinigung IG Abwasser

25. Januar 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

an der in den nächsten Tagen stattfindenden Mitgliederversammlung der UWIGA werden Frau Bornheimer und ich nicht teilnehmen, klar.
Nach §2 Abs 4 der Satzung der UWIGA hätten wir eine Bestätigung der Entscheidung des Vorstandes durch 2/3 der Mitglieder verlangen können.
Wir haben beide auf dieses uns zustehende Widerspruchsrecht verzichtet, um die Zerissenheit innerhalb der UWIGA nicht unnötig zu verstärken.
Dennoch möchte ich mit diesem Brief 2 , 3 generelle Punkte kurz ansprechen sozusagen als Diskussionsbeitrag von außen.

H. Oßmann und jetzt wieder Fr. Bornheimer wird von einigen vorgeworfen, die UWIGA benutzt zu haben. Wir alle wußten 2005 /2006, daß es bei H. Oßmann eine großeNähe zur SPD, insbesondere zu H. Glenz gab und daß Fr. Bornheimer aus der grünen Bewegung kommt ebenso wie z.B. H. Nissen und H. Lüpertz von der SPD und H. Heinz der CDU und Fr. Ebel der FDP sehr nahe standen/stehen.
Daran hatten wir zur Zeit der Kommunalwahl nichts auszusetzen und alle haben sich im Wahlkampf sehr engagiert für die UWIGA eingesetzt. Eine politische Herkunft heute zu thematisieren ist m. E. fehl am Platz und hieße - wenn überhaupt - über eigene Versäumnisse zu lamentieren.

Eine zweite interessante Frage ist, wie mit unterschiedlichen Meinungen in einem Einzelfall bzw. zu Kernfragen umgegangen wird. Ein Beispiel ist der Ausschluß von Jürgen Barth aus der Grünen-Fraktion vor einigen Jahren - wegen Differenz und Abstimmung in einer bestimmten Sachfrage !!
Bei einer großen Partei/Gruppe wird vielleicht eine Einzelposition gegenüber einer zahlenmäßig weitaus größeren Mehrheitsposition schnell klar und deutlich.
Bei einer kleinen Gruppe wie der UWIGA war bzw. ist dies wohl nicht so einfach.
Wie wird von den und auch für die 5 gewählten Vertreter die Mehrheitsposition festgelegt ? Nach dem offiziellen und publizierten Wahlprogramm oder nach Interpretation desselben durch Vorstand, den Vorsitzenden und einen Beirat ?
Wo ist Mehrheitsposition, wo ist Einzelposition wenn 4 (ehemalige) von anfangs 5 Mandatsträgern die eine Richtung vertreten, der Vorsitzende eine andere ?
Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch die formelle Betrachtung, die in den Kommentaren zur Hessischen Gemeindeordnung HGO zu dem Verhältnis zwischen Fraktion und einem Beirat etc. angestellt werden (siehe Anlage).
Eine solche juristische Betrachtung löst keine Problem innerhalb einer Gruppe, ist aber dennoch lesenswert, denke ich.
Ist denn die Mehrheitsmeinung tatsächlich so klar und eindeutig, wenn die UWIGA nach dem Schritt des Vorstandes um 1/3 auf gerade mal ein Dutzend zahlende Mitglieder plus Vorstand geschrumpft ist ?
Was bedeutet es, wenn überwiegend frühere IG Abwasser Aktive noch in der UWIGA sind, fast alle anderen aber weg sind ? War oder ist die UWIGA mit ihren außerparlamentarischen Wurzeln bereit für eine parlamentarische Arbeit ?
Wem oder was sollen sich die gewählten Vertreter primär verpflichtet fühlen - wenn nicht dem fünfzigtausendfach publizierten Wahlprogramm ?
Wer kann sagen, warum ca. 2.500 Darmstädter der UWIGA ihre Stimme gegeben haben - wg. einer Person ? wg. einem Programm ? aus beiden Gründen ? vielleicht nur aus generellem bürgerlichem Protest ?
Ich hab auf diese Fragen keine fertigen Antworten - ich wollte nur mal anregen, darüber ernsthaft nachzudenken. Es scheint mir, als hätten wir alle es versäumt, dies rechtzeitig zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Hang

20.01.2008 10:05

Aus dem Urlaub zurück, ein kurzes, fassungsloses Statement meinerseits:

Da kämpft ein Mann über ein Jahrzehnt bei der IG-Abwasser für die Bürger, da bewältigt souverän ein Mann einen OB-Wahlkampf als Außenseiter mit beachtlichem Ergebnis, da wird ein Mann der berechtigte Führungskopf einer endlich echten unabhängigen Wählerbewegung.
Jetzt kämpft dieser Mann bereits seit fast zwei Jahren gegen Filz und Mistprojekte. Da braucht es doch, verdammt noch mal, keinen Waschlappen und Wendehals, sondern einen Mann mit Selbstbewusstsein und Kampfeswillen...und der wird aus den eigenen Reihen fertig gemacht.

Was für Neider und selbsternannte Richter kommen da plötzlich zu Wort.
Welches mimosenhafte Getue und Gejammer über eine angeblich autoritär geführte Öffentlichkeitsarbeit von Leuten, die wenig bis gar nichts für die UWIGA getan haben.
Wer glaubt denn wirklich, man käme mit Samtpfötchen und mit der liebevollen Berücksichtigung jeglicher Individualmeinung einen einzigen Schritt weiter ?
Das geht doch praktisch schon gar nicht !

Wer sind denn die eigentlichen Verräter ? Die regierenden Koalitionäre setzen unserem Mann das Messer an die Kehle und ein Herr Hang, der ungeniert sein Wort bricht, verbündet sich mit einer Frau Bornheimer, um den Dolch hinterhältig diesem, unserem Mann, zusätzlich in den Rücken zu stoßen.

Merkt denn keiner, dass da eine lang vorbereitet Koalitions-Intrige läuft ? Wer hat was wem versprochen ? Herr Klett hat niemand etwas versprochen. Er hat gegen die herrschende Macht außer der Macht seiner Worte nichts anzubieten.

Wenn er jetzt den Laden hinschmeißt, keiner kann es ihm verdenken.
Überlassen wir den Hangs und Bornheimers dieser Welt die UWIGA ?

Mit jeder Menge Wut im Bauch

Jörg Zolondek
Langjährig bei der IG-Abwasser und UWIGA-Mitglied

24.12.2007 16:11

Als Mitglied der ONO! Bürgerinitiative Darmstadt ohne Nordostumgehung möchte ich zunächst feststellen, dass 2 von 3 UWIGA Stadtverordneten an unserer Fragebogenaktion am 1.11.07 teilgenommen haben (über die im Echo trotz unserer ausführlicher Pressearbeit leider gar nicht und in der Rundschau marginal berichtet wurde). Beide haben sich gegen die Nordostumgehung ausgesprochen. Das freut mich. Weniger erfreulich, bzw. katastrophal ist der Austritt von Georg Hang und Waltraud Bornheimer, den ich nicht nachvollziehen kann - zumal beide sich bis zu ihrem Austritt in kompetenter Weise geäußert haben. Herr Hang wirft Herrn Klett "Skandalisierung" vor. Noch zu Beginn dieses Jahres hat derselbe Herr Hang die regierende Koalition - durchaus zutreffend - als "politische Quacksalber mit Filzpantoffeln" bezeichnet. Nun möchten er und Frau Bornheimer lieber im Hintergrund wirken. Da stellt sich die Frage nach dem Hintergrund des Hintergrunds. Sollte Herr Klett selbst die Ursache sein? Hierzu eine kleine Geschichte aus erster Hand zur Zusammenarbeit von Herrn Klett und Herrn Hang: Wir von der ONO hatten Anfang September 2007 ein Flugblatt vorbereitet. Darin wollten wir die Parteien/Listen, die für bzw. gegen die NOU sind, beim Namen nennen. Als V.i.S.d.P. hatte ich das Flugblatt "wasserdicht" zu machen und rief abends um 6 Herrn Klett an und fragte ihn, ob man die UWIGA unter die Gegner zählen könne. Ich bräuchte die Antwort gleich, da wir anderntags in Druck gehen wollten. Das war zugegeben ziemlich dreist, aber ich hatte vorher einfach keine Zeit gehabt. Er sagte mir, er müsse das zumindest mit Herrn Hang abklären, der am gleichen Abend zusammen mit Herrn Krone, einem ONO-Mitglied im ICE-Beirat war. Herr Klett kontaktierte Herrn Hang, die beiden entschieden, dass die UWIGA als Gegner der NOU in unserem Flugblatt genannt werden könne. Herr Krone stieß später zur ONO-Sitzung und informierte uns über diese Entscheidung. Gibt es ein besseres Beispiel sowohl für kooperativen Führungsstil als auch für eine Hilfsbereitschaft gegenüber einer Bürgeriniative?

Viele Bürger haben die UWIGA gewählt, weil sie sich von ihr weniger Kungelei und weniger Hintergrund, sondern mehr Öffentlichkeit erhofft haben. In diesem Zusammenhang möchte ich die Einstellung Herrn Kletts zum Beitrittswunsch von Michael Siebert zur UWIGA nennen. Klaus Staat gibt Herrn Klett am 15.1.2007 im Echo wieder wie folgt: "Das von Kandidaten kleiner Gruppen im Wahlkampf aufgewendete Geld, Herzblut und Engagement werde politisch höher bewertet als bei großen Parteien. Deshalb hätten auch die Wähler der WASG Anspruch darauf, weiter im Paralement vertreten zu sein. Sollte sich die WASG auflösen oder keinen Nachrücker im Stadtparlament fordern, könne man darüber nachdenken". Vor so einer Einstellung kann man - besonders in Darmstadt - nur den Hut ziehen.

Die überwiegende Mehrheit der Darmstädter Bürger ist fortschrittlich-sozial-liberal. Gott sei Dank. Genauso hat die Mehrheit der Darmstädter Bürger die Nase gestrichen voll von der Art und Weise, wie dies von der regierenden SPD ausgenutzt wird. Als Herr Hoffmann sich im Sommer dagegen entschied, selbst die Aufgaben des HSE-Vorstands wahrzunehmen, wusste jeder Heiner, der sich halbwegs auskennt, dass einer der SPD-Getreuen Interesse angemeldet hatte. Heute wissen wir den Namen: Hoschek. Wenn die UWIGA eine CDU/FDP-Koalition an die Regierung brächte, die nichts besseres zu tun hätte, als die Nordostumgehung auf die Schiene zu setzen, wäre das keine gute Idee.

Wenn aber die Betonköpfe mal ihr Lagerdenken aufgeben würden und eine Patchwork-Koalition aus UWIGA, UFFBASSE, Linkspartei und CDU zustande käme, wie dies die Rundschau mal zu einem Aprilscherz gemacht hatte, wäre das gar nicht so schlecht. Schließlich macht die Linkspartei seit Jahren konstruktive Kommunalpolitik und die CDU hat Menschen wie Doris Kappler, die die Darmstädter Tafel gegründet hat und für die das C noch etwas bedeutet. Wenn die Kleinen ihre Egos pflegen, oder sich zu dressierten Affen machen, wird die SPD noch in 100 Jahren das Sagen haben. Wenn man bedenkt, dass die SPD bei 50% Wahlbeteiligung mit 30% der Stimmen, also mit 12.000 Stimmen (bei einer Bevölkerung von 140.000) bestimmen kann, was hier in Darmstadt passiert, ist das einer Demokratie unwürdig. Herr Hang, Frau Bornheimer und Herr Oßmann leisten dieser Situation weiter Vorschub. Ihnen sei die alte Weisheit der Personalpolitik ans Herz gelegt: "Man liebt den Verrat, aber man hasst den Verräter." Vielleicht kommen die beiden über die Weihnachtstage ja noch zur Besinnung.

Ich möchte hier betonen, dass es sich hier um eine ganz persönliche Meinung handelt und nicht um die Meinung der ONO. Gerade persönliche, nicht abgestimmte Meinungen, sind das Salz in der Suppe. Ich wünsche der UWIGA und insbesondere ihrem Vorsitzenden Herrn Klett, dass sie nach diesem Tiefschlag weiterkämpfen für ein Darmstadt, in dem die die Meinung der Bürger noch etwas zählt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Frohe Weihnachten und neue Stärke im neuen Jahr.

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