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Helmut Klett schrieb:
29.01.2008 09:31

Sehr geehrter Herr Hang,

können Sie nicht einfach stillschweigen und einsehen, dass

- kein Mensch bei uns die politische Herkunft thematisiert. Erfahrungsgemäß sind viele engagierte Bürger in einer Partei, wenn von dieser enttäuscht, warum sollten Sie nicht bei uns eine neue politische Heimat finden ?

- Sie mit Ihrem Verhalten die UWIGA hintergangen und schwer geschädigt haben

- wir u n a b Häng i g ernst nehmen und uns weder drohen noch uns erpressen lassen, sei der Preis hierfür auch hoch

- kein UWIGA-Wähler eine Fraktion aus Ihnen, Frau Bornheimer und Frau Emig von der Frauenpartei mit dem schillernd auslegbaren Namen „Alternative Darmstadt“ wollte ? Gibt das das Wahlergebnis für Sie her ?

- es ohne mich die UWIGA nicht gäbe und ergo Sie und Frau Bornheimer nicht als Stadtverordnete ? Ein Minimum an Loyalität hätte ich, obwohl ich jedem ein großes Ego zubillige, erwartet.

- Sie die Wahlergebnisse spekulativ mit unhaltbaren Argumenten interpretieren

- Sie mir eine Einzelmeinung unterstellen, genau wissend, dass dies nie so war

- Sie schlicht wortbrüchig geworden sind, indem Sie entgegen Ihrer mehrfachen - auch schriftlichen - Ankündigungen Ihr Mandat n i c h t zurückgegeben haben. - Werde ich noch als Beleg Ihr offizielles Rücktrittsschreiben vom 19.12.2007, das ja nur bis zum 31.12.2007 als vertraulich von Ihnen deklariert wurde, veröffentlichen müssen ?

- Sie jetzt 6 % der Wähler das Büro und zudem der UWIGA eigentlich zustehende Fraktionsmittel ohne Scham wegnehmen und selbst kassieren können. ( Steuergeld auch unserer Wähler von über 25.000 Euro p.a, nicht eingerechnet Ihre persönlichen Aufwandentschädigungen )

Die gestrige Vollversammlung hat das Vorgehen des Vorstandes - den Ausschluss von Frau Bornheimer und Ihnen - voll bestätigt. Hören Sie also auf, mir Teamunfähigkeit und Uneinsichtigkeit zu unterstellen. Belügen Sie sich nicht länger selbst. Sie und Frau Bornheimer vertraten dezidiert Einzelmeinungen und schreckten nicht davor zurück, diese mit Drohungen und Erpressungsversuchen gegen eine eindeutige Mehrheit durchzusetzen.

Wollen Sie dieses Verhalten tatsächlich ernsthaft - moralisch ? - politisch ? rechtfertigen ?

Es ist mir einfach nur peinlich und leider nicht mehr reversibel, dass ich Ihre Persönlichkeitsstruktur nicht rechtzeitig erkannt haben. Dafür möchte ich mich bei den Wählern entschuldigen.

Weitere Auseinandersetzungen mit Ihnen werde ich hier nicht mehr führen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade. Die setzte ich lieber für die Bürger und die UWIGA ein.

Helmut Klett
1. Vors. der UWIGA

Georg Hang schrieb:
26.01.2008 21:22

Offener Brief anden Vorstand der UWIGA Wählervereinigung IG Abwasser

25. Januar 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

an der in den nächsten Tagen stattfindenden Mitgliederversammlung der UWIGA werden Frau Bornheimer und ich nicht teilnehmen, klar.
Nach §2 Abs 4 der Satzung der UWIGA hätten wir eine Bestätigung der Entscheidung des Vorstandes durch 2/3 der Mitglieder verlangen können.
Wir haben beide auf dieses uns zustehende Widerspruchsrecht verzichtet, um die Zerissenheit innerhalb der UWIGA nicht unnötig zu verstärken.
Dennoch möchte ich mit diesem Brief 2 , 3 generelle Punkte kurz ansprechen sozusagen als Diskussionsbeitrag von außen.

H. Oßmann und jetzt wieder Fr. Bornheimer wird von einigen vorgeworfen, die UWIGA benutzt zu haben. Wir alle wußten 2005 /2006, daß es bei H. Oßmann eine großeNähe zur SPD, insbesondere zu H. Glenz gab und daß Fr. Bornheimer aus der grünen Bewegung kommt ebenso wie z.B. H. Nissen und H. Lüpertz von der SPD und H. Heinz der CDU und Fr. Ebel der FDP sehr nahe standen/stehen.
Daran hatten wir zur Zeit der Kommunalwahl nichts auszusetzen und alle haben sich im Wahlkampf sehr engagiert für die UWIGA eingesetzt. Eine politische Herkunft heute zu thematisieren ist m. E. fehl am Platz und hieße - wenn überhaupt - über eigene Versäumnisse zu lamentieren.

Eine zweite interessante Frage ist, wie mit unterschiedlichen Meinungen in einem Einzelfall bzw. zu Kernfragen umgegangen wird. Ein Beispiel ist der Ausschluß von Jürgen Barth aus der Grünen-Fraktion vor einigen Jahren - wegen Differenz und Abstimmung in einer bestimmten Sachfrage !!
Bei einer großen Partei/Gruppe wird vielleicht eine Einzelposition gegenüber einer zahlenmäßig weitaus größeren Mehrheitsposition schnell klar und deutlich.
Bei einer kleinen Gruppe wie der UWIGA war bzw. ist dies wohl nicht so einfach.
Wie wird von den und auch für die 5 gewählten Vertreter die Mehrheitsposition festgelegt ? Nach dem offiziellen und publizierten Wahlprogramm oder nach Interpretation desselben durch Vorstand, den Vorsitzenden und einen Beirat ?
Wo ist Mehrheitsposition, wo ist Einzelposition wenn 4 (ehemalige) von anfangs 5 Mandatsträgern die eine Richtung vertreten, der Vorsitzende eine andere ?
Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch die formelle Betrachtung, die in den Kommentaren zur Hessischen Gemeindeordnung HGO zu dem Verhältnis zwischen Fraktion und einem Beirat etc. angestellt werden (siehe Anlage).
Eine solche juristische Betrachtung löst keine Problem innerhalb einer Gruppe, ist aber dennoch lesenswert, denke ich.
Ist denn die Mehrheitsmeinung tatsächlich so klar und eindeutig, wenn die UWIGA nach dem Schritt des Vorstandes um 1/3 auf gerade mal ein Dutzend zahlende Mitglieder plus Vorstand geschrumpft ist ?
Was bedeutet es, wenn überwiegend frühere IG Abwasser Aktive noch in der UWIGA sind, fast alle anderen aber weg sind ? War oder ist die UWIGA mit ihren außerparlamentarischen Wurzeln bereit für eine parlamentarische Arbeit ?
Wem oder was sollen sich die gewählten Vertreter primär verpflichtet fühlen - wenn nicht dem fünfzigtausendfach publizierten Wahlprogramm ?
Wer kann sagen, warum ca. 2.500 Darmstädter der UWIGA ihre Stimme gegeben haben - wg. einer Person ? wg. einem Programm ? aus beiden Gründen ? vielleicht nur aus generellem bürgerlichem Protest ?
Ich hab auf diese Fragen keine fertigen Antworten - ich wollte nur mal anregen, darüber ernsthaft nachzudenken. Es scheint mir, als hätten wir alle es versäumt, dies rechtzeitig zu tun.

Mit freundlichen Grüßen

Georg Hang

20.01.2008 10:05

Aus dem Urlaub zurück, ein kurzes, fassungsloses Statement meinerseits:

Da kämpft ein Mann über ein Jahrzehnt bei der IG-Abwasser für die Bürger, da bewältigt souverän ein Mann einen OB-Wahlkampf als Außenseiter mit beachtlichem Ergebnis, da wird ein Mann der berechtigte Führungskopf einer endlich echten unabhängigen Wählerbewegung.
Jetzt kämpft dieser Mann bereits seit fast zwei Jahren gegen Filz und Mistprojekte. Da braucht es doch, verdammt noch mal, keinen Waschlappen und Wendehals, sondern einen Mann mit Selbstbewusstsein und Kampfeswillen...und der wird aus den eigenen Reihen fertig gemacht.

Was für Neider und selbsternannte Richter kommen da plötzlich zu Wort.
Welches mimosenhafte Getue und Gejammer über eine angeblich autoritär geführte Öffentlichkeitsarbeit von Leuten, die wenig bis gar nichts für die UWIGA getan haben.
Wer glaubt denn wirklich, man käme mit Samtpfötchen und mit der liebevollen Berücksichtigung jeglicher Individualmeinung einen einzigen Schritt weiter ?
Das geht doch praktisch schon gar nicht !

Wer sind denn die eigentlichen Verräter ? Die regierenden Koalitionäre setzen unserem Mann das Messer an die Kehle und ein Herr Hang, der ungeniert sein Wort bricht, verbündet sich mit einer Frau Bornheimer, um den Dolch hinterhältig diesem, unserem Mann, zusätzlich in den Rücken zu stoßen.

Merkt denn keiner, dass da eine lang vorbereitet Koalitions-Intrige läuft ? Wer hat was wem versprochen ? Herr Klett hat niemand etwas versprochen. Er hat gegen die herrschende Macht außer der Macht seiner Worte nichts anzubieten.

Wenn er jetzt den Laden hinschmeißt, keiner kann es ihm verdenken.
Überlassen wir den Hangs und Bornheimers dieser Welt die UWIGA ?

Mit jeder Menge Wut im Bauch

Jörg Zolondek
Langjährig bei der IG-Abwasser und UWIGA-Mitglied

24.12.2007 16:11

Als Mitglied der ONO! Bürgerinitiative Darmstadt ohne Nordostumgehung möchte ich zunächst feststellen, dass 2 von 3 UWIGA Stadtverordneten an unserer Fragebogenaktion am 1.11.07 teilgenommen haben (über die im Echo trotz unserer ausführlicher Pressearbeit leider gar nicht und in der Rundschau marginal berichtet wurde). Beide haben sich gegen die Nordostumgehung ausgesprochen. Das freut mich. Weniger erfreulich, bzw. katastrophal ist der Austritt von Georg Hang und Waltraud Bornheimer, den ich nicht nachvollziehen kann - zumal beide sich bis zu ihrem Austritt in kompetenter Weise geäußert haben. Herr Hang wirft Herrn Klett "Skandalisierung" vor. Noch zu Beginn dieses Jahres hat derselbe Herr Hang die regierende Koalition - durchaus zutreffend - als "politische Quacksalber mit Filzpantoffeln" bezeichnet. Nun möchten er und Frau Bornheimer lieber im Hintergrund wirken. Da stellt sich die Frage nach dem Hintergrund des Hintergrunds. Sollte Herr Klett selbst die Ursache sein? Hierzu eine kleine Geschichte aus erster Hand zur Zusammenarbeit von Herrn Klett und Herrn Hang: Wir von der ONO hatten Anfang September 2007 ein Flugblatt vorbereitet. Darin wollten wir die Parteien/Listen, die für bzw. gegen die NOU sind, beim Namen nennen. Als V.i.S.d.P. hatte ich das Flugblatt "wasserdicht" zu machen und rief abends um 6 Herrn Klett an und fragte ihn, ob man die UWIGA unter die Gegner zählen könne. Ich bräuchte die Antwort gleich, da wir anderntags in Druck gehen wollten. Das war zugegeben ziemlich dreist, aber ich hatte vorher einfach keine Zeit gehabt. Er sagte mir, er müsse das zumindest mit Herrn Hang abklären, der am gleichen Abend zusammen mit Herrn Krone, einem ONO-Mitglied im ICE-Beirat war. Herr Klett kontaktierte Herrn Hang, die beiden entschieden, dass die UWIGA als Gegner der NOU in unserem Flugblatt genannt werden könne. Herr Krone stieß später zur ONO-Sitzung und informierte uns über diese Entscheidung. Gibt es ein besseres Beispiel sowohl für kooperativen Führungsstil als auch für eine Hilfsbereitschaft gegenüber einer Bürgeriniative?

Viele Bürger haben die UWIGA gewählt, weil sie sich von ihr weniger Kungelei und weniger Hintergrund, sondern mehr Öffentlichkeit erhofft haben. In diesem Zusammenhang möchte ich die Einstellung Herrn Kletts zum Beitrittswunsch von Michael Siebert zur UWIGA nennen. Klaus Staat gibt Herrn Klett am 15.1.2007 im Echo wieder wie folgt: "Das von Kandidaten kleiner Gruppen im Wahlkampf aufgewendete Geld, Herzblut und Engagement werde politisch höher bewertet als bei großen Parteien. Deshalb hätten auch die Wähler der WASG Anspruch darauf, weiter im Paralement vertreten zu sein. Sollte sich die WASG auflösen oder keinen Nachrücker im Stadtparlament fordern, könne man darüber nachdenken". Vor so einer Einstellung kann man - besonders in Darmstadt - nur den Hut ziehen.

Die überwiegende Mehrheit der Darmstädter Bürger ist fortschrittlich-sozial-liberal. Gott sei Dank. Genauso hat die Mehrheit der Darmstädter Bürger die Nase gestrichen voll von der Art und Weise, wie dies von der regierenden SPD ausgenutzt wird. Als Herr Hoffmann sich im Sommer dagegen entschied, selbst die Aufgaben des HSE-Vorstands wahrzunehmen, wusste jeder Heiner, der sich halbwegs auskennt, dass einer der SPD-Getreuen Interesse angemeldet hatte. Heute wissen wir den Namen: Hoschek. Wenn die UWIGA eine CDU/FDP-Koalition an die Regierung brächte, die nichts besseres zu tun hätte, als die Nordostumgehung auf die Schiene zu setzen, wäre das keine gute Idee.

Wenn aber die Betonköpfe mal ihr Lagerdenken aufgeben würden und eine Patchwork-Koalition aus UWIGA, UFFBASSE, Linkspartei und CDU zustande käme, wie dies die Rundschau mal zu einem Aprilscherz gemacht hatte, wäre das gar nicht so schlecht. Schließlich macht die Linkspartei seit Jahren konstruktive Kommunalpolitik und die CDU hat Menschen wie Doris Kappler, die die Darmstädter Tafel gegründet hat und für die das C noch etwas bedeutet. Wenn die Kleinen ihre Egos pflegen, oder sich zu dressierten Affen machen, wird die SPD noch in 100 Jahren das Sagen haben. Wenn man bedenkt, dass die SPD bei 50% Wahlbeteiligung mit 30% der Stimmen, also mit 12.000 Stimmen (bei einer Bevölkerung von 140.000) bestimmen kann, was hier in Darmstadt passiert, ist das einer Demokratie unwürdig. Herr Hang, Frau Bornheimer und Herr Oßmann leisten dieser Situation weiter Vorschub. Ihnen sei die alte Weisheit der Personalpolitik ans Herz gelegt: "Man liebt den Verrat, aber man hasst den Verräter." Vielleicht kommen die beiden über die Weihnachtstage ja noch zur Besinnung.

Ich möchte hier betonen, dass es sich hier um eine ganz persönliche Meinung handelt und nicht um die Meinung der ONO. Gerade persönliche, nicht abgestimmte Meinungen, sind das Salz in der Suppe. Ich wünsche der UWIGA und insbesondere ihrem Vorsitzenden Herrn Klett, dass sie nach diesem Tiefschlag weiterkämpfen für ein Darmstadt, in dem die die Meinung der Bürger noch etwas zählt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Frohe Weihnachten und neue Stärke im neuen Jahr.

Steuerzahler schrieb:
18.12.2007 15:41

Darmstadtium-Eröffnung oder warum Manna nicht vom Himmel fällt...

Wie die Stadtverordnetenfraktion "DIE LINKE" aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, sind die circa 2.000 Gäste auf der Eröffnungsfeier des Darmstadtiums (Wissenschafts- und Kongresszentrum) am 06. Dezember mit einem Gesamtaufwand von rund 120.000 Euro verpflegt bzw. verköstigt worden. Auf Nachfragen bei der Grünen-Stadtverordneten und Landtagskandidatin ihrer Partei Iris Behr wurden diese Angaben von ihr in vollem Umfang bestätigt.
Gerade in Zeiten, in denen die Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger darauf vorbereitet, dass auf die bereits vorgenommenen Kürzungen im städtischen Haushalt schon im Frühjahr des nächsten Jahres mittels eines vorgezogenen Nachtragshaushalts weitere noch drastischere Einsparungen folgen werden, entbehrt dieses Detail nicht eines gewissen Zynismus.
Während der grüne Sozialdezernent Jochen Partsch momentan händeringend um Spenden bzw. Sponsoren für die Einrichtung eines Schulmittelbeihilfenfonds für Kinder von bedürftigen Arbeitslosengeld II- und Soziahilfeempfängern bettelt, wird von wenigen, gut ernährten Auserwählten im Darmstadtium an einem Abend genau soviel verzehrt, wie im Rahmen dieses Fonds für die rund 2.000 bedürftigen Kinder in einem Jahr als Schulbeihilfe ausgereicht hätte.

Ungeachtet der äußerst angespannten Haushaltslage der Stadt Darmstadt leisten sich Ampelkoalition und CDU dieses irrationale Prestigeprojekt eines Wissenschafts- und Kongresszentrums, das nicht ohne Grund nach dem in Darmstadt entdeckten äußerst kurzlebigen und prinzipiell instabilen Elementes Darmstadtium benannt wurde.
Dieser laut Eigenwerbung "elitäre Solitär" kommt die Darmstädter in vielfacher Hinsicht teuer zu stehen. Nicht nur die exorbitanten Baukosten von über 80 Millionen Euro müssen von ihnen durch den Verkauf städtischen Eigentums und die Aufnahme neuer Schulden aufgebracht werden, sondern auch das bis heute bekannte jährliche Defizit von 3,1 Millionen Euro.
Diese Summe soll nun weitgehend von denjenigen bezahlt werden, die wenig bis gar nicht vom Darmstadtium profitieren werden, weil sie sich einen Besuch dieses elitären Bauwerkes nicht werden leisten können. Darüber hinaus erfolgt die Folgefinanzierung dieses Prestigeobjektes auf Kosten der vielen kleinen sozialen und kulturellen Projekte, deren bisherige Zuschüsse als freiwillige Leistungen nun von der Stadt gestrichen wurden.

Die Stadtverordnetenfraktion "DIE LINKE" fordert als Reaktion auf diesen Skandal: Die Geschäftsführung des Darmstadtiums und die für die Bewilligung der aberwitzigen Beköstigungskosten verantwortlichen Politiker füllen den Schulmittelbeihilfenfonds mit ihrem eigenen Weihnachtsgeld auf. Vielleicht wird sie das bei künftigen Bewilligungen römischer Orgien aus öffentlichen Mitteln etwas bremsen.
Da darauf allerdings wenig Verlass sein dürfte, steht jeder Darmstädterin und jedem Darmstädter auch ein Überdenken der Wahlentscheidung offen: Wollen wir wirklich weiter von Möchtegerncäsaren regiert werden, die die Reste des Darmstädter Haushalts geschmackssicher in Schwalbennestsoufflee und noch weit exotischere molekulare Geschmacksexplosionen investieren - und nicht in so "Nebensächliches" wie die Zukunft unserer Kinder?

Dierk Petzold schrieb:
05.03.2007 13:56

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Wo hat da bloß die UWIGA öffentliche Unterstellungen und Falschbehauptungen gemacht ?
Wenn ich die Chronologie ( tolle Arbeit ! ) richtig lese, hat die Stiftung 100.000 Euro Nachlass auf das Grundstück bekommen, wenn sie dafür 18 Stellplätze in Abstimmung mit der Stadt an der Straße baut.
In der örtlichen Internetseite der SPD findet sich hingegen die Behauptung von Hanno Benz und Frau Seidler, das sei ohne rechtliche Verpflichtung geschehen.
Wenńs so wäre, noch schlimmer. Dann wären die 100.000 Euros nur mal eben so abgezogen worden im Vertrauen auf den Bauherren.
Internationale wichtige Institutionen überlegen sich laut Hanno Benz angeblich bereits schon ob sie nach Darmstadt kommen können, wenn es da so was wie die UWIGA gibt.
Wird hier listig ein Lügenmärchen vorbereitet um den eventuellen WKZ - Flop der UWIGA in die Schuhe schieben zu können ?
Welches verbale Gewehrfeuer gegen drei Leutchen im Parlament, die nichts anderes verlangt haben als den korrekten Ablauf eines Grundstücksverkaufs einzufordern !
Ist das unsere Demokratie ? Unglaublich und beschämend - und weiter so UWIGA !

Mathias Ebel schrieb:
04.03.2007 18:19

Sehr geehrter Herr Klett,
an dieser Stelle möchte ich Ihnen bzw. allen UWIGA-Beteiligten für ihr Engagement bei der Schader-Stiftung danken. Da man die Darmstädter CDU in dieser Angelegenheit (mal wieder) als Totalausfall verbuchen kann ist es umso erfreulicher, dass die UWIGA auf die zahlreichen Ungereimtheiten und Missstände aufmerksam macht! Lassen Sie sich auch von persönlichen Anfeindungen und Polemik nicht einschüchtern, schließlich haben Sie neben der UWIGA auch zahlreiche betroffene Anwohner hinter sich!

Beste Grüße

Mathias Ebel

GALIDA schrieb:
26.01.2007 17:39

Die GALIDA Darmstadt sagt es seit zwei Jahren, jetzt hat es sogar das offizielle Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (IAB) selbst festgestellt:

http://doku.iab.de/forschungsbericht/2007/fb0207.pdf

Ein-Euro-Jobs ersetzen reguläre Beschäftigung in nicht zu vernachlässigendem Umfang

Die Ergebnisse einer anonymisierten Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) deuten darauf hin, dass Ein-Euro-Jobs reguläre Beschäftigung in nicht zu vernachlässigendem Umfang ersetzen. In vier Prozent der Einrichtungen, die Ein-Euro-Jobber beschäftigen, waren nach Angaben der Befragten Personaleinsparungen die Folge. Hochgerechnet handelt es sich bundesweit um mehr als 2000 Einrichtungen. Wie viele Arbeitsplätze betroffen sind, lässt sich aus den bislang vorliegenden Daten allerdings nicht bestimmen.

Das wird auch für Darmstadt spannend...

20.01.2007 12:53

Ich kann Ronald Lehr nur unterstützen. Die WASG Darmstadt hat auch nach diesen Austritten noch knapp 30 Mitglieder. Diese werden sich in den nächsten Tagen zusammensetzen und zu einer Mitgliederversammlung einladen. Schon bald wird es einen neuen Vorstand geben. Michael Siebert sei geraten nun sein Mandat abzugeben. Auf der Kommunalwahlliste der WASG gibt es Nachrücker, die weiterhin die programmatischen Inhalte der WASG vertreten möchten. Wenn Michael Siebert sein Mandat nun zur UWIGA mitnimmt, wäre die WASG im Kommunalparlament faktisch mundtot. Das fände ich schade, da ich nach wie vor der Ansicht bin das von ihr Inhalte vertreten werden, die eine Bereicherung der Debatte im Stadtparlament sein könnten.

Die heutige Darstellung im Darmstädter Echo, dass die Linkspartei von DDR-Nostalgikern gesteuert wird, halte ich für ziemlich tendenziös. Die beiden Parlamentarier der Linkspartei sind beide Betriebsräte bei verdi, viele weitere Parteimitglieder haben Funktionen in der Gewerkschaft, zu denen sie von hunderten Betriebsanghörigen ihrer jeweiligen Firmen gewählt worden sind. Ich glaube kaum, dass dies Mitarbeiter über Jahre hinweg Menschen in ihren Betriebsrat wählen würden, wenn diese, wie Ebbers und Siebert behaupten, Steinzeit-Kommunisten wären. Oder ist die Deutsche Post und die Telekom in Darmstadt ein sozialistischer Laden?
Man kann ja frustriert aus einer Partei austreten, aber nicht mit so einer persönlichen und teilweise zum Rufmord ausufernden Art und Weise. Ich bin menschlich von Michael Siebert tief enttäuscht.

Ronald Lehr schrieb:
20.01.2007 11:08

Auflösung der WASG und beabsichtigter Wechsel von Michael Siebert zur UWIGA.

Ein Parteivorstand, der sich als solcher bezeichnet aber fasst ein ganzes Jahr keine Mitgliederversammlung einberuft, kann sich doch nicht als demokratische Vertreter einer Partei bezeichnen.

Ich denke wenn eine Person, die über eine gewählte Liste in ein Parlament einzieht, und diese
später verlässt, aus egoistischen Gründen, so sollte man sich fragen ob die Person in der UWIGA gut augehoben ist. Die UWIGA wäre gut beraten, wenn Sie das Werben des Michael Siebert nicht erwiedert. Denken Sie nur an Herrn Oßmann.
Ich selbst war bis vor einem Jahr im Vorstand der WASG tätig, bin eben wegen o.g.Vorstand und
seiner Vorstellung ausgetreten. Habe aber die UWIGA gewählt. Wäre sehr enttäuscht wenn auf diesem kalten Wege eine Franktionswechsel vollzogen würde.
Zeigen sie Quarakter und erteilen Sei dem Werben eine klare absage.

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