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Gründung e-ben

UWIGA sieht derzeitiges Verhalten von HSE und e-ben sehr kritisch und verurteilt die
publizistische Begleitkampagne.

Die UWIGA Fraktion sieht die derzeitige angespannte Situation zwischen der HSE und ihrer neuen Vertriebstochter e-ben und der Bensheimer GGEW sehr kritisch - anders als die etablierten Fraktionen der Darmstädter Stadtverordnetenversammlung, deren Vertreter in
den Aufsichtsräten der agierenden Unternehmen sitzen.

Sowohl in den dortigen Gremien als auch in der Stadtverordnetenversammlung haben diese städtischen Vertreter diesen Plänen zur Gründung der e-ben zugestimmt.

Die UWIGA-Fraktion hatte mit NEIN gestimmt und sieht ihre Befürchtungen nun bestätigt.

Bei allem Verständnis für einen scharfen Wettbewerb findet die UWIGA es nicht akzeptabel, daß sich gerade zwei in kommunaler Hand befindliche Unternehmen mit derartigen Methoden bekämpfen.

Dieses Verhalten, bei dem auch unverantwortlich mit den Ängsten der Verbraucher gespielt wird, kann die UWIGA aus politisch-ethischer Sicht nicht akzeptieren.

Daher hat die UWIGA in einem Brief an den Oberbürgermeister sowie die Verantwortlichen in den Unternehmen zu einem Dialog guten Willens und einem fairen Umgang miteinander aufgerufen.

Nach Gesprächen sowohl mit dem Vorstand der GGEW als auch der HSE hat die UWIGA in ihrem Brief, der auch an alle Stadtverordneten ging außerdem einige der von beiden Seiten aufgeführten Sachargumente kritisch beleuchtet.

Über eine unternehmerische Strategie kann man sicherlich geteilter Meinung sein, aber gerade bei öffentlichen Unternehmen müssen für die orgehensweise und die Mittel zur Umsetzung dieser Ziele besondere Maßstäbe gelten - sie sind eben „nicht ganz normale“, nur an dem Profit orientierte Unternehmen, wie einige Kommunalpolitiker meinen.

08.08.2006