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Sanierungsplan

500 000 Euro statt 4,7 Millionen
Verkehr: Stadt hat zu wenig Geld für Straßenerneuerung - Baudezernent Wenzel will einen „Generalsanierungsplan


Aus unserem Flyer - Kommunalwahl 2006 :

Geld fehlt für
- Straßen-
erneuerung
- Sanierung
Kanalsystem
- Spielpätze
Ausgegeben für
- Darmstadtium
- Bahngalerie
- Centralstation
- Pflastersteine
aus Indien
- Jugendstilbad

Generalsanierungsplan ist ohne Geld Makulatur und eine typische Darmstädter Beruhigungspille

Die UWIGA hat schon lange die maroden Straßen und Plätze kritisiert. Auch die Straßen gehören zum Erscheinungsbild einer Stadt. Prioritäten bei den Ausgaben zu setzten wie Kindergärten, Schulen, ist richtig. Das darf aber nicht dafür herhalten, die eigentlichen Versäumnisse zu kaschieren und zu entschuldigen.
Prachtbauten und teure Granitpflasterorgien gehören sich nicht, wenn wichtige andere Infrastrukturmaßnahmen darunter leiden. Auch ein Porsche mag ein schönes und begehrenswertes Auto sein, aber bevor ich es mir leiste, sollte ich darüber nachdenken, ob das Herrichten der kaputten Hausfassade und des undichten Daches nicht ungleich wichtiger wäre.
Unser UWIGA-Mitglied Helmut Klett hat dieser Reduzierung der Sanierungsmittel für Straßen nicht zugestimmt und im Bauausschuss - damals dort noch vertreten, heute nicht mehr - scharf kritisiert.
Auch denjenigen, die die Feinstaubbelastung mittels teuren Straßenbahnlinien in den Griff bekommen wollen, sei gesagt : gerade marode und rissige Fahrbahnen tragen nicht nur zur Lärmerhöhung sondern auch erheblich zur Feinstaubbelastung bei.
Nur - blind auf einem Auge zu sein kann man Ökofantasten verzeihen - nicht aber den Verantwortlichen einer Stadt.

hk16.01.2007

16.01.2008