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'Neue Wege' - stoppt 2. Bauabschnitt


PRESSEINFORMATION


„Neue Wege in Arheilgen“

UWIGA will ebenfalls Akteneinsichtsausschuss
Stoppt den zweiten Bauabschnitt

Die UWIGA ist etwas erstaunt, dass bei der CDU-Forderung nach einem Akteneinsichtsausschuss die UWIGA nicht genannt wurde. Diese Forderung wollte die UWIGA nicht im Alleingang erheben und sprach im Vorfeld mit der CDU darüber.
Insofern hängen wir uns jetzt nicht an diese Forderung im Nachgang an.

Nach der jetzt bekannten, von der UWIGA schon immer erahnten Kostenexplosion fordert die UWIGA erneut das Projekt auf seine Sinnhaftigkeit nochmals zu überprüfen.
Der erste Bauabschnitt ist so weit realisiert, dass es ein Zurück nicht mehr gibt.
Der zweite Bauabschnitt wäre aber ernsthaft immer noch in Frage zu stellen.
Auch da sind gewaltige Kostensteigerungen nun real deutlich. Wann müssen diese wiederum noch mehr nach oben korrigiert werden ?

Ob der 7 ½ Minutentakt überhaupt bei den vielen Bahnlinien funktionieren kann ist fraglich, der Bedarf hierfür sowieso.
Der in Ortskernlage geplante Markt wird ebenfalls bei den Vorgaben ( Tiefgarage, Einbeziehung der denkmalgeschützten Halle ) keinen Investor finden, es sei denn man subventioniert ihm diese Maßnahme direkt oder indirekt mit Steuergeldern.
Die UWIGA hat schon vor einem Jahr durch Planungen nachgewiesen, dass unter Beibehaltung der Schleife ein attraktives und von ihr noch zusätzlich belebtes Zentrum möglich ist.
Die alte HEAG-Halle könnte als witterungsgeschützte Haltestelle dienen, sogar mit Cafe, Kiosk, anständigen Sitzgelegenheiten, etc.
Ob der Ortskern nicht sowieso für einen Markt als großem, innerörtlichem Flachdachkuchen zu schade ist ?
Auch das fragen wir uns. Möglich wären auch dort kleinere, mehrgeschossige Einheiten die eher Flair entwickeln könnten als Parkplätze mit Einkaufswagenunterständen.
Warum nicht den Markt an Stelle der Schleife am Ortsende ?
Das alles wäre preiswerter und angemessener.

hk 07.05.2008


07.05.2008