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Bessunger Hallenbad


Medienmitteilung

Bessunger Hallenbad

...trau keiner Statistik, die Du nicht selbst ....
Ähnliches ließe sich oft über sogenannte Gutachten sagen.
Ob die doppelte Bausumme bei einer Adhoc-Sanierung zur endgültigen Lösung anfällt, ist eine Frage der Baustellenlogistik.
Es ginge sicher auch anders - ohne Doppelrechnung.
Allerdings zeigt dieses Gebäude mal wieder exemplarisch, dass die Bewahrung und Erhaltung wichtiger Bauwerke der Stadt weniger am Herzen liegt als spektakuläre Neubauten.
Mit dem achtsamen Umgang von Stadteigentum lässt sich natürlich weniger PR betreiben als mit den imposanten Zukunftsprojekten.
Wenn beides wegen Geldmangel nicht geht, hat man Prioritäten zu setzen.
Im Fall des Hallenbades denken wir, ist das eindeutig.
Erst großmundig versprechen das Bad wieder in Betrieb zu nehmen und sich dann hinter einem „objektiven ??“ Gutachten verstecken zeugt von wenig Aufrichtigkeit.

Wir befürchten, das nächste Gutachten wird aussagen, das Bad ist nicht mehr sanierungsfähig.
Der Verzicht auf die Darmbachrinne vor dem Darmstadtium hätte genügend Gelder für die Sanierung frei gemacht. Wir hatten vorgeschlagen, statt der Stolper- und Dreckentsorgungsrinne an diesem Platz Skulpturen einheimischer Künstler auf - und auszustellen.

Aber wir machen ja keine konstruktiven Vorschläge und pinkeln nur Rot-Grün-Gelb an.*
Deshalb wird zu unseren harnhaltigen harm- und hirnlosen Vorschlägen konsequent „Nein“ gesagt.

( *Anspielung Aussage Hang - Alternative )


hk07.08.08

15.08.2008